Eine Einladung

Eine Einladung, dich selbst wirklich zu erkennen – nicht als Idee, nicht als Geschichte, sondern als das, was du jetzt schon bist.

Dafür musst du nichts erreichen, nichts verbessern und nirgendwo ankommen. Es geht nur darum zu bemerken, in was all deine Erfahrungen überhaupt erscheinen. Und das kann nur jetzt geschehen – nie später.
Diese Erkenntnis bringt ganz natürlich Frieden, Klarheit und Freiheit mit sich.

Nicht-Dualität bedeutet: Hinter der Vielfalt deiner Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und der Welt gibt es keine Trennung. Alles erscheint in einem einzigen Bewusstsein. Auch du bist nicht getrennt davon. Du bist dieses Bewusstsein selbst – nicht eine Person, die es besitzt.

All das, was hier beschrieben wird, lässt sich auch ganz einfach ausdrücken:
Alles, was ist, ist nichts, das scheinbar geschieht.

Das klingt zunächst paradox. Doch es weist direkt darauf hin, dass es kein getrenntes Selbst gibt, das etwas steuert, entscheidet oder auf ein Ziel hin unterwegs ist. Wenn nichts wirklich geschieht, dann gibt es auch nichts zu erreichen, nichts zu verbessern und nichts, zu dem du werden müsstest.

Damit fällt auch die Vorstellung weg, dass das Leben eine persönliche Geschichte mit einem bestimmten Sinn, Zweck oder Plan sei. Es gibt keine Agenda, die zu etwas Besserem oder Schlechterem führt. Was erscheint, erscheint – ohne Richtung und ohne Ziel.

Was oft als „Nichts“ erlebt oder sogar gefürchtet wird, ist genau das, was hier gemeint ist. Und dieses Nichts ist nicht leer oder kalt. Es ist die offene Weite, die Fülle und die Freiheit, nach der sich so lange gesehnt wurde.

Jeder kennt das Gefühl „ich bin ich“. Doch meistens ist es vermischt mit Gedanken, Erinnerungen und Rollen. Darum übersehen wir das Einfache: das stille Sein, das immer schon da ist und von Natur aus zufrieden ist.

Selbsterforschung bedeutet, genau dorthin zu schauen. Nicht analysieren, sondern direkt prüfen:
Wer oder was bin ich – bevor ein Gedanke darüber erscheint?

Dabei werden auch unbewusste Muster sichtbar, die automatisch ablaufen und Leiden erzeugen – bei uns selbst und bei den Menschen, die uns nahe sind. Durch klares Sehen verlieren sie nach und nach ihre Kraft.

So zu leben ist kein Ideal und kein Zustand, den man festhalten müsste. Es ist ein natürlicher Ausdruck von Liebe. Der Moment wird nicht mehr benutzt, um irgendwo anders anzukommen – er wird einfach erlebt.

Meditation unterstützt dieses Erkennen, indem sich auch das Körpergefühl und die Wahrnehmung der Welt verändern. Der Körper und die Welt werden nicht länger als getrennte Dinge aus toter Materie erlebt, sondern als lebendige Erscheinungen im selben Bewusstsein.

Alles wird in Bewusstsein erkannt, erscheint darin und ist letztlich nichts anderes als eine Bewegung davon.

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 Jede Sehnsucht ist die Suche nach dir Selbst, der Essenz.
GAIA




 

 

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